Nach dem starken Wachstum zu Beginn des Jahres hat sich das Plus bei den Brutto-Werbeaufwendungen bei knapp unter 6% eingependelt. Die größten absoluten Zuwächse verzeichneten TV und das Internet, die zusammen fürmehr als zwei Drittel der Steigerung verantwortlich sind. Zugleich ist das Internet auch wie gewohnt das Medium mit dem höchsten relativen Zuwachs (zur Zeit + 66%). Erfreulich ist zudem weiterhin die Entwicklung bei Radio und Plakat. Bei den Verlagen jedoch sind die Gefühle gemischt. Die Zeitungen freuen sich über (leicht) gestiegene Brutto-Einnahmen, während die Zeitschriften immer noch leicht im Minus liegen.Die Produktgruppen mit den höchsten Spendings sind wie immer Handel, PKW, die Telekommunikation sowie die Finanzdienstleistungen. Dazu kommen auf den ersten Plätzen noch die Eigenwerbung der Medien, insbesondere der Tageszeitungen und Publikumszeitschriften.