08.12.2009
Die vereinzelten Meldungen eines sich abzeichnenden wirtschaftlichen Aufschwungs wirkten sich bislang nicht auf das Anzeigenaufkommen in den Publikumszeitschriften aus.
Das Inseratevolumen der Magazine lag bis Ende Oktober nach wie vor knapp 17 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Das geht aus der der Zentralen Anzeigenstatistik (ZAS) für den Zeitraum Januar bis Oktober 2009 hervor.
Das Ranking der meistgebuchten Titel führen nach wie vor die Wochenmagazine
Alle drei blieben jedoch 26 bis 28 Prozent unter ihrem Vorjahresergebnis. Auf Rang vier folgt das 14-tägliche EDV-Blatt „c't" (1722), das knapp ein Fünftel unter seinem 2008er-Wert lag. Weitere vielgebuchte Objekte sind „Gala" (1657), „Freundin" (1647), „Brigitte" (1601) und „Bunte" (1579) - allesamt mit deutlichen Einbußen. Meistbelegter Monatstitel ist „Instyle" (1341), ebenfalls mit zwölf Prozent Verlust zu 2008. Noch am besten unter den vielgebuchten Objekten konnten sich „Prisma West" und „Motor Klassik" halten. Sie veröffentlichten immerhin 730 beziehungsweise 725 Seiten mit Inseraten und legten jeweils um zwei Prozent zu.
Die größten Gewinner gegenüber dem Vorjahr waren unter anderem „TV Klar" (+109 Anzeigenseiten gegenüber 2008), „Bella" (+95) und „Das Neue" (+86). Jeweils zwischen 60 und 70 Anzeigenseiten Plus weisen „VW Speed", „Avanti", „Frau im Spiegel" und „Outdoor" aus.
Die schlechteste Bilanz gegenüber 2008 verzeichnet nach absoluten Werten die „Wirtschaftswoche". Das Blatt blieb mehr als 800 Anzeigenseiten unter dem Vorjahr. Weitere große Verlierer waren neben „Stern", „Spiegel", „Focus" und „c't" auch „Auto, Motor und Sport", „Manager Magazin", „Elle" und „Chip". Die Titel blieben jeweils 350 bis 370 Seiten unter der 2008er-Leistung.
Die ZAS unterscheidet dabei nicht zwischen bezahlten Inseraten und Eigenwerbung der Verlage.
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